Mehr als 10 Millionen sanierungsbedürftige Dächer

 

Bereits eine moderate Steigerung der Dachsanierungsquote bei Wohngebäuden von derzeit 1,3 auf 2,0 Prozent würde in der Nutzungsphase eine Reduktion um 49 Millionen Tonnen CO2- Äquivalente bis 2030 und 94 Millionen Tonnen bis 2050 bewirken. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts für Wärmeschutz FIW München unter der Leitung von Prof. Andreas Holm. „In der Dachsanierung schlummert ein enormes energetisches, wirtschafts- und beschäftigungspolitisches Potenzial, das wir heute schon nutzen müssen“, fordert deshalb Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Ziegelindustrie. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern, die knapp zwei Drittel der Wohngebäude abdecken, verfügen vier Millionen Dächer nur über den Mindestwärmeschutz oder sind gleich ganz ungedämmt, so die Studie des FIW. Das entspricht circa 600 Millionen m² Dachfläche. Um das Tempo der Dachsanierung zu steigern, fordert der Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie eine maßvolle Anhebung der Sanierungsquote auf 2,0 Prozent.

www.ziegel.de

Zurück zur Übersicht