Beschäftigte am Bau gehen später in Rente

Beschäftigte aus der Bauwirtschaft gehen zunehmend später in Rente. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Renteneintrittsalters gewerblich Beschäftigter aus der Bauwirtschaft. Betrachtet man nur das Renteneintrittsalter in den Altersrenten, gehen westdeutsche gewerblich Beschäftigte in der Bauwirtschaft und westdeutsche männliche Arbeitnehmer faktisch mit dem gleichen Alter in Rente. So betrug das Rentenzugangsalter westdeutscher Männer im vergangenen Jahr 64 Jahre, dasjenige gewerblich Beschäftigter aus der Bauwirtschaft 63,9 Jahre. Im Jahr 2000 hatte der Unterschied noch bei rund einem Jahr gelegen. Insbesondere liegt dies an der steigenden Bedeutung der Regelaltersrenten: deren Anteil hat sich in der Bauwirtschaft zwischen 2000 und 2015 deutlich von 3 auf rund 24 Prozent erhöht. Der Anteil der Erwerbsminderungsrenten, welche gezahlt werden, wenn man nicht mehr mindestens sechs Stunden erwerbstätig sein kann, ist in der Bauwirtschaft allerdings deutlich höher als im bundesdeutschen Schnitt (im Jahr 2015: 40  gegenüber 17 Prozent). Dies verdeutlicht, dass die körperliche Arbeit am Bau nach wie vor hohe Ansprüche an die Gesundheit der Beschäftigten stellt.

www.soka-bau.de

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